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1. Degenerative Gelenkerkrankungen
In Deutschland leiden ca. elf Millionen Menschen an einer degenerativen
Gelenkerkrankung (Arthrose), davon fünf Millionen Menschen an einer
Kniegelenksarthrose. Aber auch Hüfte, Hände, Schultern, Ellenbogen
oder die Wirbelsäule können betroffen sein. Die fortschreitende
Abnützung spielt sich vor allem an den Gelenkflächen, d.h. dem
Gelenkknorpel und später auch den Gelenkknochen ab. Typisch sind Anlaufschmerzen,
d.h. die Schmerzen treten nach einer längeren Ruhephase auf und verschwinden
wieder, wenn das Gelenk „eingelaufen“ ist. Später treten
die Schmerzen auch in Ruhe auf.
Vita:
Dr. med. Hans-Jürgen Rocke,
Facharzt für Allgemeinmedizin Sportmedizin,
Prävention, Natur-heilverfahren, Anti-Aging-Medizin
und Manager
Check-ups mit Praxis
in Wachtberg-Villip bei Bonn, hat
ein spezielles
Präventions-
und
Therapiekonzept entwickelt, bei
dem die Magnetfeldtherapie eine
herausragende Rolle spielt.
Ist die Erkrankung fortgeschritten, kann sich das Gelenk verformen, im Extremfall
kommt es zum völligen Verlust von Gelenkknorpel. Um degenerative Gelenkerkrankungen
wirksam zu behandeln, bedarf es meist einer Kombination von verschiedenen
Behandlungen. Hierbei profitieren Betroffene
in besonderem Maße von den Synergien, die sich aus der medizinischen
Therapie, wie z.B. dem Einsatz von Medikamenten oder Nahrungsergänzungsmitteln,
und der sportlichen, physikalischen und der physiotherapeutischen Therapieergänzung
ergeben. Da jedoch Maßnahmen wie kurmäßig eingesetzte Injektionen
von Hyaluronsäure oder die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln,
so etwa Glucosaminsulfat, Chondroitin, Omega-3-Fettsäuren oder die Vitamine
C, E, D, frühestens nach 10 bis 14 Tagen greifen, beginnen wir eine
sofortige Therapie mit pulsierenden Magnetfeldern unter dem speziellen Aspekt
eines positiven Einflusses auf die Proteoglykane des Knorpels. Zugleich kommen
die Physiotherapie und ein muskelkräftigendes Training zum Einsatz.
Mit der Magnetfeldtherapie erzielen wir im Allgemeinen schnell Schmerzarmut
bis hin zur vollständigen Beschwerdefreiheit. Dadurch kann früher
mit dem Muskeltraining begonnen werden. Starke Muskeln führen zur Entlastung
des jeweiligen Gelenks. Ein schmerzfreies Gelenk kann besser bewegt und belastet
werden, ein belastbares Gelenk wiederum führt zu einer besseren Knorpelernährung,
wodurch die Beschwerden langfristig gemildert werden oder sogar ganz vergehen.
Auf dieses Therapieregime reagieren am besten die Kniearthrosen, gefolgt
von den Arthrosen der kleinen Fingergelenke, allen voran die der Daumensattelgelenke.
Eine Optimierung des Knochen- bzw. Knorpelstoffwechsels erreichen wir schnell
und
nachhaltig nur mit pulsierenden Magnetfeldern. Hüftgelenksarthrosen
(Coxarthrosen) reagier-en gut, solange nur der „Anlaufschmerz“ vorliegt.
In fortgeschrittenen Stadien jedoch, wenn Schmerzen unter Belastung oder
gar in Ruhe auftreten, kann in diesem Fall eine Linderung, eine anhaltende
Beschwerde-freiheit jedoch eher schwer erzielt werden.
2. Chronische Rückenschmerzen
Bei chronischen Rückenbeschwerden bis hin zum Bandscheibenvorfall ist
die Problematik komplexer und die Vorgehensweise daher etwas anders. Nehmen
wir den schlimmsten Fall: die vorgefallene Bandscheibe, die in ihrer Struktur
irreparabel zerstört ist. Wenn keine Operation infrage kommt, bleiben
Schmerz-linderung, Krankengymnastik bzw. manuelle Therapie und/oder Physiotherapie
zur Muskelentspannung sowie ein spezielles Training, das die Muskulatur der
Wirbelsäule stärkt, die wichtigsten Maßnahmen. Dabei zeigt
sich immer wieder: Zur Optimierung des Muskelzellstoffwechsels, zur Muskelentspan-nung
und einer besseren Muskeldurch-blutung, aber auch zur Schmerzlinderung sowie
zum Abtransport von Schmerz-substanzen ist die Magnetfeldtherapie von Anfang
an durch nichts zu ersetzen.
Bleibt festzuhalten, dass sich Prävention gegenüber der „Reparaturmedizin“ zunehmend
durchzusetzen beginnt. Wenn dennoch behandelt werden muss, sollten wir kausal
vorgehen und nicht ausschließlich die Symptome kurieren. Hierbei ist
es wichtig, herauszufinden, was im Einzelfall an Nahrungsergänzungen
und Hormonen fehlt. Zugleich gilt es, die Zellfunktion zu optimieren und
die Selbstheilungskräfte mithilfe der Magnetfeldtherapie zu stärken – dies
sollte immer unser Anliegen sein.
Zwei Gruppen im Vergleich
Es wurden zwei Vergleichsgruppen mit jeweils fünf Patienten gebildet,
die über wiederkehrende Knieschmerzen insbesondere beim Treppeabgehen,
nach längeren Autofahrten und beim Knien klagten. Allen wurde Glucosaminsulfat
verordnet. Fünf Patienten erhielten zusätzlich zweimal täglich
die Magnetfeldtherapie mittels Kissenspule über 15 Tage. Diese Gruppe
war nach 7 bis 10 Tagen (2 Patienten nach 7 Tagen, 1 Patient nach 8 Tagen,
2 Patienten nach 10 Tagen) praktisch beschwerdefrei.
In der anderen Gruppe waren nach 13 Tagen 2 Patienten und 3 Patienten nach
15 Tagen deutlich beschwerdeärmer. Offenbar hat sich der Einfluss der
Magnetfeldtherapie-Anwendungen positiv auf die Proteoglykane ausgewirkt. Fallbeispiel
Abschließend möchte ich über einen therapeutisch eher problematischen
Fall berichten. Eine 52-jährige Patientin wird von mir seit sieben Jahren
wegen ihrer Sklerodermie betreut. Sklerodermie ist eine Autoimmunerkrankung
des Gefäß- und Bindegewebesystems, bei der es zu einer Verhärtung
des Bindegewebes kommt. Die Krankheitszeichen können vielfältig
sein, im vorliegenden Fall leidet die Betroffene u.a. unter ausgeprägten
Gelenkschwellungen und Schmerzen. Morgens besteht etwa 70 bis 80 Minuten
lang Gelenksteifigkeit, insbesondere der Finger und Handgelenke. Dagegen
sind die Knie- und Hüftgelenke morgens relativ schnell beweglich.
Seit drei Monaten zeigt sich eine Zunahme der beidseitig auftretenden teigigen
Handgelenksschwellungen; eine Lymphdrainagebehandlung hatte bisher Erleichterung
gebracht. Seit 14 Tagen führen wir nun die Magnetfeldtherapie durch, bei
der wir zweimal täglich die Kissenspule einsetzen. Inzwischen berichtet
die Patientin von einer leichten subjektiven Besserung, einem geringer ausgeprägten
Spannungsgefühl sowie einer etwas kürzeren Zeit der Steifigkeit – hier
ist jedoch weiterhin Geduld angesagt.
Natürlich erheben die Beobachtungen keinen Anspruch auf statistische Belastbarkeit.
Aber sie geben immer wieder Hinweise auf individuelle medizinische Einsatzmöglichkeiten
und Therapieerfolge.
Diesen Text finden Sie in der Ausgabe 20 vom Informationsdienst Magnetfeldtherapie aktuell
Magnetfeldtherapie
bei Kopfschmerzen
Wirksame Behandlung des cervikogenen Kopfschmerzes
mit Magnetfeldtherapie
Der cervikogene (Cervix = Hals) Kopfschmerz geht auf ein komplexes
Geschehen zurück, das seinen Ursprung in funktionellen oder strukturellen Störungen
der oberen Halswirbelsäule hat. Hiervon sind 2,5 Prozent der Bevölkerung
betroffen, Frauen dreimal häufiger als Männer.
Die klassische schulmedizinische Behandlung erfolgt in erster Linie durch
Krankengymnastik und Massage, mitunter auch Chirotherapie.

Vita:
Dr. med. Martin Seitz, Heilpraktiker und Facharzt
für Allgemeinmedizin,
ist in Lauf bei Nürnberg niedergelassen. Seine Schwerpunkte sind
Akupunktur sowie Magnetfeldtherapie und alternative Krebstherapie
Hierbei ist
jedoch die Rezidivneigung sehr hoch. Als alternative Behandlungsmethode
bietet sich die Magnetfeldtherapie mit pulsierenden Magnetfeldern an. Die
Magnetfeldbehandlung ist hier deshalb erfolgversprechend, weil eine besondere
Wirksamkeit auf neurogene Strukturen inzwischen auch mit schulmedizinischen
Methoden nachgewiesen wurde (siehe Ärztezeitung vom 18.10.2007).
Pulsierende Magnetfelder wirken allerdings auch durchblutungsfördernd
und entspannend auf die Muskulatur. In einer relativ breit angelegten Studie
konnte Prusinski, et al., schon 1987 den Effekt von pulsierenden elektromagnetischen
Feldern an Patienten mit chronischen Kopfschmerzen nachweisen. Bei cervikogenen
Kopfschmerzen gab es in dieser Untersuchung in 88 Prozent der Fälle
positive Ergebnisse.
Ich habe in meiner Praxis in den letzten Jahren 23 Patientinnen erfolgreich
mit dieser Methode behandelt. In besonders hartnäckigen Fällen
habe ich zusätzlich Ohrakupunktur eingesetzt.
Die Behandlung
Zunächst erfolgte eine Ganzkörperbehandlung, dann eine lokale
Behandlung des Nackens und des Hinterkopfes in Bauchlage mit zur Schmerzseite
gedrehtem Kopf. In der Regel waren mindestens 10 und maximal 15 Behandlungen
notwendig. Da zu Beginn der Behandlung mit einer Erstverschlimmerung in
bis zu 20 Prozent der Fälle gerechnet werden muss, wurde die Intensität
der Behandlung mit niedrigen Energien begonnen. Erste Beschwerdeverbesserungen
zeigten sich in der Regel nach der dritten bis vierten Behandlung. War
dies nicht der Fall, wurde zusätzlich die Ohrakupunktur eingesetzt.
Ich habe diese Kombination allerdings nur in vier der 23 Fälle anwenden
müssen.
Nach der Behandlung kam es bisher nur in zwei Fällen nach Ablauf von
18 Monaten zu Rezidiven, die aber jeweils durch eine Kurzzeitbehandlung
mit drei Sitzungen wieder vergingen.
Fazit
Mit der Magnetfeldbehandlung steht uns eine effektive, schonende und in
der Praxis leicht umsetzbare Behandlungsmethode dieser häufigen Erkrankung
zur Verfügung.
Diesen
Text finden Sie in der Ausgabe 19 vom Informationsdienst Magnetfeldtherapie
aktuellMagnetfeldtherapie
bei Muskelschwund
Kein Muskelschwund dank Magnetfeldtherapie
Eines der Hauptprobleme der Gipsbehandlung eines Knochenbruchs
ist der relativ rasch einsetzende Schwund von Muskelmasse infolge der
Ruhigstellung.
Immer wieder zeigt sich, dass diese unerwünschte Begleiterscheinung
durch die Magnetfeldtherapie gemildert und sogar verhindert werden
kann.
Eine 73-jährige Patientin war wegen ihrer Rheumatoidarthritis schon
seit längerem bei mir in Behandlung. Die schulmedizinische Therapie
mit Medikamenten und Physiotherapie hatten bis dato nur wenig Linderung
gebracht. Durch den Einsatz der Magnetfeldtherapie dreimal täglich
konnte sich die Patientin schon bald schmerzärmer und besser bewegen;
ebenso blieben fortan akute Schübe der Rheumatoidarthritis aus. Leider
zog sich die Patientin durch einen Sturz zusätzlich eine Fraktur des
linken Handgelenks zu. In der Unfallklinik wurden drei Kirschnerdrähte
zur Stabilisierung eingebracht; anschließend wurde ein Gipsverband
angelegt.
Um die Heilung zu beschleunigen, setzten wir tagsüber im zweistündigen
Rhythmus die Magnetfeldtherapie ein. Nach sechs Wochen erfolgte eine Röntgenkontrolle.
Weil der Knochen noch nicht vollständig durchgebaut war, hielten es
die Unfallchirurgen für geboten, das Tragen des Gipses um vier weitere
Wochen zu verlängern. In dieser Zeit erhielt die Patientin weiterhin
engmaschige Magnetfeldtherapie-Behandlungen.
Nach zehn Wochen konnten Gips und Kirschnerdrähte entfernt werden.
Als der Gips abgenommen wurde, gab es eine große Überraschung:
Obwohl die Patientin so lange einen Gips getragen hatte, hatte sich die
Muskulatur nicht zurückgebildet. Deshalb benötigte sie auch keine
Physiotherapie – wie sonst üblich nach einer Fraktur. Stattdessen
wendete die Patientin die Magnetfeldtherapie weiterhin fünfmal täglich
an. Bereits zwei Wochen nach der Gips- und Drahtentfernung war der Arm wieder
voll einsatzfähig, frei beweglich und schmerzfrei.
Vita: Dr. med. Regina Kowalewski ist Fachärztin für
Allgemeinmedizin und seit 1991 in eigener Praxis in Berlin-Hellersdorf
niedergelassen. Ihre Schwerpunkte sind u.a. Psychotherapie, Autogenes
Training, Moxibustion, Ernährungsberatung und Magnetfeldtherapie.
Fazit
Die konsequente Therapie mit pulsierenden Magnetfeldern während einer
Behandlung mit Gipsverband verhindert einen Muskelschwund und erspart eine
Nachbehandlung mit Physiotherapie. Auch der Knochenbruch selbst verheilt
durch regelmäßige Anwendung der Magnetfeldtherapie rascher. Das
Beispiel der Patientin zeigt aber auch: Akute Befunde (hier der Armbruch)
bessern sich mithilfe der Magnetfeldtherapie bereits innerhalb weniger Wochen,
wohingegen chronische Krankheitszustände (wie hier die Rheumatiodarthritis)
längere Zeit behandelt werden müssen, um eine nachhaltige Besserung
zu erreichen. Hier ist die Geduld des Patienten und auch die des Arztes
gefragt.
Diesen
Text finden Sie in der Ausgabe 24 vom Informationsdienst Magnetfeldtherapie
aktuell
Magnetfeldtherapie
bei Fibromyalgie/Weichteilrheumatismus
Magnetfeldtherapie – positiv bei Weichteilrheumatismus
Vita:
Dr. med. Sigard Rude-Rütten Ärztin für Allgemeinmedizin
in eigener privatärztlicher Praxis
für Naturheilverfahren in
Krefeld niedergelassen. Zu ihren Schwer- punkten gehören u.a. Naturheil-
verfahren wie Magnetfeldtherapie, Akupunktur, Bachblütentherapie,
Eigenbluttherapie, METASCAN sowie Infusionstherapie zur Stützung
des Immunsystems/ Revitalisierung.
Bei der Fibromyalgie handelt es sich um einen generalisierten
Weichteilrheumatis- mus, der bevorzugt Frauen befällt. Die häufig
genannten Symptome sind diffuse Schmerzen („Alles tut weh!“),
nach- lassende Belastungsfähigkeit,
Schlafstör- ungen, Wetterempfindlichkeit sowie psychovegetative Störungen.
Bei der ärztlichen Diagnosefindung lassen sich an mindestens 12 der
14 typischen Lokalisationen an Sehnenansätzen, den Triggerpunkten,
auf Druck Schmerzen auslösen. Die Beweglichkeit von Gelenken und Wirbelsäule
ist dagegen meist nicht eingeschränkt; ebenso lassen sich weder im
Röntgenbild noch mittels einer Laboruntersuchung Auffälligkeiten
feststellen. Weitere typische Begleiterscheinungen der Erkrankung sind Ängste,
Depressionen und oft auch Kontaktstörungen. Zur Behandlung werden
normalerweise Antidepressiva, Physiotherapie und lokale Wärme, TENS
und Psychotherapie eingesetzt.
Im Rahmen meiner naturheilkundlichen Diagnostik habe ich festgestellt,
dass gerade bei den Patienten, die schulmedizinisch als „austherapiert“ gelten,
Störungen des Säure-Base-Haushalts, der regulären Durchblutung
und der Sauerstoffversorgung vorliegen. Meist sind Schwermetallbelastungen,
z.B. durch Amalgamplomben, aber auch Zahnstörfelder und Lebensmittelunverträglichkeiten
ursächlich für die generalisierten Schmerzen verantwortlich.
Ebenso können vorangegangene Viruserkrankungen oder Borrelien eine
ursächliche Rolle spielen. Diese multikausalen Zusammenhänge
decke ich mit verschiedenen Testverfahren, wie z.B. der Bioelektronischen
Terrainanalyse nach Prof. Vincent (Metascan), Speziallaboranalysen
oder einem Nahrungsmittelunverträglichkeits-test im Blut auf. Da die
Blockaden im Gewebe eine intrazelluläre Belastung darstellen und daraus
ein fehlendes Fließen der Energie im Körper resultiert, setze
ich therapeutisch mit gutem Erfolg die Magnetfeldtherapie ein.
Fallbeispiel
Eine Patientin, die zur Linderung ihrer Fibromyalgie seit Jahren vom Neurologen
und Orthopäden mit Schmerzmitteln und Antidepressiva behandelt wurde,
kam zu mir in die Praxis. Sie klagte über extreme Kopfschmerzen, die
durch starke, als Folge der Fibromyalgie auftretende Schulterverspannungen
ausgelöst wurden. Um die Kopfschmerzen zu mildern, ließ sie
sich nun mit der Magnetfeldtherapie behandeln: Schon nach einem Monat stellte
sie eine zunehmende Leichtigkeit und bessere Konzentrationsfähigkeit
fest; auch nahmen die Schmerzen kontinuierlich ab. Schließlich legte
sie sich ein Magnetfeldtherapie-System für zu Hause zu und setzt seitdem
regelmäßig mehrfach täglich die Ganzkörpermatte, das
Kissen und auch den Stab ein. Heute plagen sie nur noch ca. 20 Prozent
der früheren Schmerzen, die zudem nur noch gelegentlich auftreten.
Die Schmerzmittel und Antidepressiva mit allen möglichen Nebenwirkungen
hat sie inzwischen abgesetzt. Außerdem führt sie Basenbäder
durch, sie hat ihre Ernährung umgestellt und nimmt bei Bedarf homöopathische
Schmerzmittel ein. Vor allem aber begeistert sie, dass sie mithilfe der
Magnetfeldtherapie nun selbst ihre „kleinen Wehwehchen“ erfolgreich
therapieren kann.
Fazit
Wird die Magnetfeldtherapie individuell angepasst als Langzeittherapie
eingesetzt, stellt die Methode eine sinnvolle Ergänzung zu den Therapiekonzepten
der biologischen Medizin dar, die üblicherweise zur Behandlung von
Fibromyalgie zum Einsatz kommen.
Diesen
Text finden Sie in der Ausgabe 22 vom Informationsdienst Magnetfeldtherapie
aktuell
Magnetfeldtherapie
in der Frauenheilkunde
Wirkungsvoller Einsatz der
Magnetfeldtherapie
bei Frauenleiden
Als Gynäkologe, der über
eine jahrelange Erfahrung mit Magnetfeldtherapie verfügt, stelle ich
immer wieder fest: Bei vielen gynäkologischen Beschwerden gibt es keine
wirkungsvollere Vorbeugung und Therapie als die Magnetfeldtherapie. Sogar
Hormonstörungen oder Senkungsbeschwerden und Erektions-störungen
des Mannes lassen sich gut mit pulsierenden Magnetfeldern behandeln.
Ob Brustspannungen, Menstruationsstörungen, diffuse Unterbauchschmerzen
oder ein nervöser Darm, ob Entzündungen, wie etwa eine Eierstock-
bzw. Eileiterentzündung oder Schmerzen beim Verkehr (sofern diese nicht
akut durch eine Infektion bedingt sind) bei diesen und vielen anderen gynäkologischen
Störungen und Erkrankungen können mit der Magnetfeldtherapie immer
wieder eindrucksvolle Therapieerfolge erzielt werden. Die Besonderheit der
Frauenheilkunde liegt in der Feinheit kommunikativer Prozesse, wie sie sich
z. B. in der Schwangerschaft zwischen Mutter und Kind, zwischen Mutter und
Plazenta, zwischen Plazenta und Fötus abspielen. Dieser Besonderheit
hat das Leistungsspektrum der genutzten Technik Rechnung zu tragen. Im Übrigen
sind Störungen der Kommunikation oft auch für Paarprobleme verantwortlich – durch
eine Reduktion auf „Hormonstörungen“ wird diese Problematik
häufig verkannt.
In einer Therapie geht es deshalb in erster Linie darum, den Kommunikationsfluss
zu verbessern, um so auch den Fluss der Hormone wieder zu aktivieren. Hier
kann gerade die Magnetfeldtherapie wertvolle Dienste leisten. Da die Ursachen
für Konflikte oder Störungen meist auf emotionalem oder auch mentalem
Gebiet zu suchen sind – das trifft für Erektionsstörungen
ebenfalls zu –, müssen wir auch in der Therapie den Bereich der
Körperlichkeit überschreiten. Diesem Ansatz liegt die Erkenntnis
zugrunde, dass auch „nichtkörperliche“ Störungen einer
Behandlung zugänglich sind, die physikalischen Gesetzen folgt. Dagegen
haben sich chemische Behandlungskonzepte für Schwangerschaft, Sexualität
oder Paarbeziehungen als kontraproduktiv erwiesen, da das Konzept der „Bekämpfung“ oder „Hemmung“ weder
Blockaden löst noch Energien in Fluss bringt und damit letztlich nur
einen Stillstand zur Folge hat.
Davon ausgehend, dass Gesundheit ein ausgewogenes interindividuelles
und intraindividuelles Energieverhältnis voraussetzt, gilt es dieses
im Fall einer Gesundheitsstörung oder Erkrankung wiederherzustellen.
Dabei ist es von untergeordneter Bedeutung, ob sich die „Zellbatterien“ durch
körperliche, emotionale oder mentale Störungen, Überspannungen
oder andere Umstände hin zu einem Energieverlust entladen haben. Fest
steht, dass die Magnetfeldtherapie durch Induktion die verbrauchten „Zellbatterien“ wieder
aufzuladen vermag, indem sie den Zellen, dem Gewebe bzw. den Organen ein
gesundes Funktionspotential zur Verfügung stellt.
Beispiele aus der Praxis
Ein 23-jährige Frau suchte meine Praxis wegen starker Unterbauchschmerzen
auf. Gehen und Wärme verschlimmerten die Schmerzen, wohingegen sie
im Liegen besser wurden. Die Untersuchung ergab eine Eileiterentzündung,
verursacht durch eine verschleppte Erkältung mit Blasenentzündung.
Die in solchen Fällen übliche Behandlung mit Antibiotika lehnte
sie ab. Das akute Bild verlangte jedoch nach einer konsequenten Therapie.
Deshalb verordnete ich ein anthroposophisches Mittel; zusätzlich sollte
täglich einmal eine Magnetfeldtherapie-Anwendung erfolgen. Die erste
Behandlung führte ich gleich im Anschluss an die Untersuchung durch.
Die rasche und deutliche Besserung der Beschwerden führte dazu, dass
die Patientin die Behandlung nach vier Tagen abbrach. Drei Tage später
rief sie an, um mir mitzuteilen, dass es ihr wieder schlechter ginge. Ich
empfahl ihr, die Behandlung mit Magnetfeldern wieder aufzunehmen und diese
nun in Heimanwendung mindestens vier, besser sechs Wochen lang regelmäßig
fortzuführen. Seitdem ist die Patientin wieder gesund.
Eine 29-jährige Patientin litt unter ausgeprägten Zyklusstörungen
sowie unter einem prämenstruellen Syndrom (PMS) mit starken Brustspannungen.
Die Einnahme der Pille lehnte sie jedoch ebenso wie eine medikamentöse
Hormonregulation ab.
So schlug ich ihr eine Langzeittherapie mit pulsierenden Magnetfeldern
vor. Hierfür sollte sie sich eine Magnetfeldmatte auf den Matratzenschoner
unter die Matratze ihres Bettes legen. Bereits die nächste Periode
nach gut zwei Wochen regelmäßiger Magnetfeldtherapie-Anwendungen
verlief deutlich leichter; ebenso litt sie weniger unter Spannungsgefühlen
in der Brust. Nach weiteren zwei Monatszyklen traten kaum noch
Vita:
Florian Th. Davidis ist Facharzt für Frauen- heilkunde und
Geburts- hilfe mit ganzheitlicher Orientierung in eigener Praxis
in Ludwigsburg. Schwerpunkte
sind u.a. Endokrinologie, Magnetfeldtherapie und Anti-Aging.
Beschwerden
auf, auch der Zyklus selbst wurde regelmäßig. Seit nunmehr acht
Monaten ist die Patientin beschwerdefrei.
Fazit
Bleibt festzuhalten, dass vor jeder Heimanwendung die zu behandelnden Beschwerden
von einem in der Anwendung des Magnetfeldes erfahrenen Arztes individuell
abgeklärt werden sollten! Auch müssen eventuell vorhandene Ausschlussempfehlungen
des jeweiligen Geräteherstellers beachtet werden. Generell gibt es
jedoch so gut wie keine Kontraindikationen.
Diesen
Text finden Sie in der Ausgabe 21 vom Informationsdienst Magnetfeldtherapie
aktuell
Magnetfeldtherapie
Einsatz auch in der Physiotherapiepraxis
Lymphödeme
lindern mit pulsierenden Magnetfeldern
Nach einer Brustkrebsoperation besteht
oft eine Neigung zur Entwicklung eines Armlymphödems. Bei einer Patientin
trat ein solches Lymphödem in Kombination mit einer schweren Hautinfektion,
einer Wundrose (Erysipel), auf. Regelmäßige Anwendungen mit der
Magnetfeldtherapie konnten helfen, die Schwellungen zu lindern und wieder
eine bessere Gewebequalität zu erreichen.
Zehn Jahre ist es her, dass die Betroffene an Brustkrebs erkrankte. Es
folgte die übliche Therapie, die sich auf eine brusterhaltende Entfernung
des Tumors und der Lymphknoten im Achselhöhlenbereich sowie auf eine
Chemotherapie und Bestrahlung stützte. Die Patientin war von Beginn
an bei mir in Behandlung. Im Dezember 1997 verbrannte sie sich dann am Arm,
was eine Wundrose mit einem ausgeprägten Lymphödem zur Folge hatte.
Innerhalb kurzer Zeit entwickelten sich noch zwei weitere Erysipele.
Ein Erysipel entsteht häufig bei Lymphpatienten, da die Immunabwehr
der betroffenen Extremität deutlich herabgesetzt ist. Hierdurch können
auch leichteste Verletzungen der Haut zur Entstehung einer großflächigen,
schweren bakteriellen Infektion führen. Durch den Entzündungsvorgang
mit entsprechendem Austritt von Blut in das Gewebe wird vermehrt Eiweiß eingelagert.
Dieses Eiweiß kann durch die verminderte Transportkapazität der
Lymphgefäße kaum abtransportiert werden und bildet mit der Zeit
fibrotische Einlagerungen. Bei mehrmaligem Auftreten einer solchen Wundrose,
wie es hier leider der Fall war, ist ambulant kaum noch eine Besserung der
Symptome möglich. Das Armlymphödem war trotz mehrerer Lymphdrainagen
und einer Kompressionsbandagierung nicht mehr beherrschbar: Die Patientin
befand sich auf der Schwelle von Stadium II zu Stadium III – es drohte
ihr also eine extreme Zunahme der Schwellung sowie eine massive Verhärtung
der Haut. Diese Entwicklung machte einen stationären Aufenthalt in
einer Klinik für Lymphologie notwendig. Doch auch nach ihrer Entlassung
war die Gefahr nicht gebannt, im Gegenteil: Nun veränderte sich der
gesamte Unterarm sowie teilweise auch der Oberarm fibrotisch und wurde erneut
sehr hart. Auch die kontinuierliche Behandlung in meiner Praxis in all diesen
Jahren brachte keine Besserung: Ihr Zustand konnte zwar stabilisiert, nicht
aber nachhaltig gelindert werden.
Vor ca. drei Jahren lernte die Patientin in meiner Praxis dann die pulsierende
Magnetfeldtherapie kennen. Nach etwa 30 Anwendungen, die jeweils nach der
Lymphdrainage erfolgten, besserte sich die Situation zusehends. Der Arm
wurde dünner und weicher. Auch der Zustand der Haut profitierte von
der Magnetfeldtherapie, wobei sich auch die leichte Schuppenflechte, die
die Patientin zwischenzeitlich zusätzlich entwickelt hatte, deutlich
verbesserte. Ebenso wurden begleitende Gelenkschmerzen in Schulter und Knie
gemildert. Seit Dezember 2006 wendet die Patientin die Magnetfeldtherapie
regelmäßig zu Hause an.

Vita:
Frank Rupprecht ist staatlich geprüfter Masseur und medizin- ischer
Bademeister sowie Sportphysiotherapeut und Manualtherapeut. Seit
1992 ist er in Garching in eigener Praxis für physikalische Therapie
tätig.
Reduzierung der Schwellung
Die von einem Orthopädietechniker abgenommenen Maße zeigen eine
deutliche Besserung von ca. 49 Zentimeter Oberarmumfang im Jahre 2004 zu
jetzt 42 Zentimeter. Ebenso reduzierte sich der Unterarmumfang von über
42 auf 38 Zentimeter. Viel eindrucksvoller als die Abnahme der Schwellung
ist jedoch die Änderung der Gewebequalität. Der Arm ist weich
und die fibrotischen Einlagerungen sind praktisch verschwunden; ebenso sind
kaum noch Einschnürungen an den Gelenken zu erkennen. Die Belastungen
im Alltag sind jetzt für die Patientin deutlich entspannter zu bewältigen.
Der Arm ist wesentlich leichter, was auch die Wirbelsäule sowie das
Schulter- und Schultereckgelenk entlastet. Der Befund ist jetzt so stabil,
dass sich die Patientin erstmalig seit zehn Jahren fast drei Wochen Therapiepause über
Weihnachten leisten konnte.
Diesen
Text finden Sie in der Ausgabe 20 vom Informationsdienst Magnetfeldtherapie
aktuell
Magnetfeldtherapie
in der Heilpraktikerpraxis
Magnetfeldtherapie
hilft bei Asthma und anderen chronischen Atemwegserkrankungen
Da die Magnetfeldtherapie ein Regulationsverfahren
ist, das den Organismus zur Selbstheilung anregt, ist sie gerade bei Bronchien-
bzw. Lungenerkrankungen, z.B. Asthma bronchiale, Krupphusten, Keuchhusten
und chronischer Bronchitis hilfreich. Hierbei profitiert der Organismus
besonders von der ausgleichenden Wirkung der Magnetfeldtherapie auf das
Immunsystem, aber auch von ihren ausleitenden und entschlackenden Effekten.
Vor allem verbessert die Magnetfeldtherapie den Stoffwechsel. Dadurch werden
einerseits Gift- und Schlackenstoffe besser aus dem Körper ausgeleitet
und andererseits Nähr- und Vitalstoffe (Vitamine, Mineralien, Spurenelemente
etc.) wesentlich besser aufgenommen, was bei Atemwegserkrankungen aus ganzheitlicher
Sicht unerlässlich ist. Ein weiterer großer Vorteil ist, dass
durch den verbesserten Stoffwechsel und einer gesteigerten Durchblutung
Medikamente wesentlich besser aufgenommen werden und somit eine schnellere
Medikamentenwirkung zu beobachten ist. Die allgemeine Kräftigung und
energetische Stärkung des Organismus sind weitere positive Effekte
der Magnetfeldtherapie. Wir haben im Institut bereits bei vielen Patienten
die mit Magnetfeldtherapie behandelt wurden, erstaunliche Verbesserungen
und sogar Heilungen bei chronischen Atemwegserkrankungen beobachten dürfen.
Asthma bronchiale
Bevor ich auf den Fall eines vierjährigen asthmakranken Mädchens
eingehe, möchte ich die Erkrankung kurz näher beschreiben. Bei
Asthma bronchiale kommt es zu einer anfallsweisen Atemnot infolge einer
starken Atemwegsver- engung. Meist wird diese durch den Kontakt mit Allergenen
ausgelöst, so z.B. Schimmelpilze oder Lebensmittel wie Milch, Weißmehlprodukte
und Zucker. Weitere Auslöser sind Virus- oder bakterielle Infektionen
sowie bestimmte physikalische oder chemische Faktoren wie Staub, Kälte,
Hitze; mitunter können auch Stress oder Angst einen akuten Asthmaanfall
verursachen. Ein solcher entwickelt sich oft innerhalb weniger Minuten
und wird meist durch Kurzatmigkeit und trockenen Husten eingeleitet. Die
Ausatmung
ist verlängert und erschwert, typischerweise ist ein Giemen („Pfeifen“)
und Brummen zu hören. Der Betroffene keucht und hat große Angst
infolge des Erstickungsgefühls.
Fallbeispiel
Ein vierjähriges Mädchen litt bereits seit ihrem ersten Lebensjahr
unter Asthma. Zuletzt hatte Corinna fast täglich einen Asthmaanfall
und musste bereits mit Kortison behandelt werden. Durch eine ausführliche
Anamnese und mit Hilfe der Bioresonanzdiagnostik fanden wir heraus, dass
eine Bronchitis im ersten Lebensjahr dem Asthma vorausgegangen war; auch
lagen eine Milch- und Weizenunverträglichkeit vor. Die allergische
Komponente, bei der im Körper Antigen-Antikörperprozesse auf den
auslösenden Stoff mit überschießender Immunreaktion stattfinden,
stand hier im Vordergrund. Außerdem war bei Corinna die Darmflora
durch die Einnahme des Kortisons sowie durch frühere Antibiotikagaben
stark angeschlagen.
Eine intakte Darmflora ist jedoch eine wichtige Voraussetzung für ein
intaktes Immunsystem. Deshalb entschieden wir uns für eine Therapiekombination
von Magnetfeldtherapie, Homöopathie und einem Präparat zum Darmaufbau.
Anfangs standen dreimal wöchentlich Magnetfeldbehandlungen mit Stabapplikator
und Matte auf dem Programm. Nach zwei Monaten reduzierten wir das Behandlungsintervall
auf eine Anwendung pro Woche. Dabei nutzten wir den Stabapplikator dazu,
die positiven Wirkungen von Akupunktur und Magnetfeldtherapie zu vereinen,
denn jedes Mal behandelten wir mit ihm für einige Minuten gezielt auch
bestimmte Akupunkturpunkte. Auf diese Weise erreichten wir eine intensive
Tiefenwirkung, wovon vor allem das Immunsystem profitierte und auch die
Bronchien nachhaltig beruhigt werden konnten. Durch die krampflösende
und entspannende Wirkung der Magnetfeldtherapie nahmen die Anfälle
nach und nach ab. Da die Magnetfeldtherapie auch eine Regulation des „Plexus
myentericus“ im Darm bewirkt, war die Methode auch beim Aufbau der
Darmflora hilfreich. Bereits nach fünf Wochen konnte das Kortison abgesetzt
werden. Nach vier Monaten regelmäßigen Magnetfeldtherapie-Anwendungen
trat eine vollkommene Heilung ein. Jetzt ist das Kind bereits seit drei
Jahren beschwerdefrei und kann auch wieder Milch und Weißmehl in Maßen
genießen.
Vita:
Armin Prager arbeitet als physikalischer Therapeut in einem
Institut für Natur- heilkunde & physikalische Therapie in Bad
Feilnbach. Seine Tätigkeitsschwerpunkte sind u.a. die ganzheitliche
physikalische Therapie, TCM, Magnetfeldtherapie sowie Kinesiologie.
Auch erwachsene
Asthmatiker profitieren
Ähnlich erfolgreich ist die Magnetfeldtherapie auch bei Erwachsenen
mit Atemwegserkrankungen. Bei ihnen ist in der Regel allerdings mehr Geduld
notwendig, da die Selbstheilungsmechanismen bei ihnen insbesondere bei chronischen
Krankheitsverläufen meist langsamer und reduzierter arbeiten. Auch
bei Asthma bronchiale im Erwachsenenalter ist die Anwendung der „Magnetfeldtherapie-Akupunktur“ mittels
Stab sehr zu empfehlen, weil dadurch gezielt über die Akupunkturpunkte
Energie aufgefüllt wird und fehlgeleitete Energieströme reguliert
werden. Dies hat eine Entschlackung und Entgiftung der Bronchien sowie eine
Stärkung der Atemfunktion und des Immunsystems zur Folge. Mit dem Magnetstab
wird bei Atemwegserkrankungen hauptsächlich über den Dreifacherwärmer-Meridian
(3 E), Lungen-Meridian (LU) und Dickdarm-Meridian gearbeitet.
Fazit Bei allen Lungen- und Bronchialerkrankungen stellt die Magnetfeldtherapie
ein sehr gutes und erfolgreiches Therapiekonzept dar. Man kann sie zudem
mit anderen Therapien kombinieren und dadurch deren Wirkung verstärken.
Nebenwirkungen sind keine zu befürchten. Kontraindikationen sind
Fieber über 38,5°C sowie elektronische Implantate (z.B. Herzschrittmacher).
Diesen
Text finden Sie in der Ausgabe 21 vom Informationsdienst Magnetfeldtherapie
aktuell
Magnetfeldtherapie
in der Tierheilkunde
Dunkelfeldmikroskopie in Kombination
mit
Magnetfeldtherapie in der Tierarztpraxis
Bei
der Dunkelfeldmikroskopie handelt es sich um die diagnostische Betrachtung
eines kleinen Bluttropfens. Hierfür wird eine spezielle Beleuchtungs-
technik mit einer bis zu 1200-fachen Vergrößerung eingesetzt.
So kann exakt der Zustand des vitalen Bluts beurteilt und damit eine angemessene
Therapie eingeleitet werden. Dabei hat sich gezeigt, dass sich gerade
die Magnetfeldtherapie positiv auf Störungen des Bluts auswirken kann.
Das Blut ist Träger verschiedener Mikroorganismen, die normaler- weise
friedlich miteinander in einem symbiotischen Gleichgewicht leben. Durch
die Aufrechthaltung dieser Symbiose ist Gesundheit definiert. Eine gestörte
Symbiose innerhalb des inneren Milieus des Organismus wird als Dysbiose
bezeichnet und bedeutet Krankheit. Hierfür hat bereits Anfang des 19.
Jahrhunderts der deutsche Wissenschaftler Prof. Dr. G. Enderlein die
Grundlagen einer neuen Lehre geschaffen, die es uns heute ermöglicht,
den jeweiligen Zustand des Bluts zu beurteilen.
Das biologische Gleichgewicht im Blut und der meisten Körpergewebe
wird durch die verschiedenen Regulationssysteme des Körpers gewährleistet.
Durch Eiweißbelastung bzw. Übersäuerung des Bluts, wie sie
z.B. oft durch eine falsche Ernährung hervorgerufen wird, können
die Zellen ihre Aufgaben nicht mehr richtig erfüllen. Zugleich führt
das Überangebot an Säuren zu einer Schwächung der Regulationssysteme,
die u.a. einen Stau der Säuren im Gewebe sowie eine Alkalisierung des
Bluts zur Folge hat. In diesem Zusammenhang führte Prof. Dr. Enderlein
erstmals den Begriff „Stausucht“ (Endobiose) ein als Ausgangspunkt
für chronische Krankheiten, wie z.B. degenerative Gefäßprozesse,
Demineralisierung von Knorpel und Knochen, entzündlich-rheumatische
Erkrankungen oder Tumorbildung. Durch die höhere Lebenserwartung von
Kleintieren haben diese Erkrankungen auch in der Tierarztpraxis zugenommen.
Magnetfeldtherapie bei Therapieresistenz
Immer wieder kommt es vor, dass sich der Zustand von kranken Tieren trotz
angemessener schulmedizinischer Behandlung nicht wesentlich verbessert.
In solchen Fällen ist es notwendig, die Pufferkapazität des Organismus
zu stärken und damit die Säurebelastung zu neutralisieren. Hier
hat sich die Magnetfeldtherapie zur Unterstützung des Genesungsprozesses
bewährt. Mithilfe der Dunkelfeldmikroskopie erhält der Tierarzt
die nötigen individuellen Informationen, um mögliche Auslöser
von Beschwerden zu erkennen, aber auch gezielt Therapien einzusetzen, die
die Reaktionsstarre bei therapieresistenten Patienten aufzulösen vermögen.
Studien mit der Dunkelfeldmikroskopie
Bei einer Reihe von Patienten habe ich jeweils vor und nach einer Stimulation
mit pulsierenden Magnetfeldern eine Blutuntersuchung mittels Dunkelfeldmikroskopie
durchgeführt. Sie alle wiesen Symptome wie Apathie, Müdigkeit,
Tonusmangel, Untertemperatur, kalte Glieder, eine ungenügende Sauerstoffsättigung,
ein schwacher Puls und schuppiges Fell auf.
Eine dunkelfeldmikroskopische Untersuchung des vitalen Bluts ergab in
allen Fällen eine Blutstarre, eine Formumwandlung und/oder Schädigung
der Blutzellen sowie eine Verklumpung bis hin zur Geldrollen- oder Thrombosenbildung,
die wiederum Durchblutungsstörungen und eine Sauerstoffunterversorgung
des Organismus zur Folge hatten. Außerdem zeigte sich ein trübes,
belastetes Plasma mit Ablagerungen und Vernetzung von Filiten (fädenförmig
organisierte Eiweißablagerungen), die eine Verdickung des Bluts begünstigen.
Nun führte ich bei diesen Tieren regelmäßig Anwendungen
mit Magnetfeldtherapie durch – und zwar nicht mit dem Ziel, die Krankheit
zu beseitigen, sondern primär, um die infrage kommenden schulmedizinischen
und isopathischen Therapien wirksam zu unterstützen. Die Effekte prüfte
ich dann durch erneute Blutuntersuchungen mithilfe der Dunkelfeldmikroskopie.
Das Ergebnis: Nicht nur die Beschwerden sondern auch der Zustand des vitalen
Bluts verbesserten sich deutlich. Gleichzeitig wurde deutlich, dass diese
Wirkung nur mittels Magnetfeldstimulation zu erreichen ist: Bei keinem der
von mir ebenfalls getesteten alternativen Verfahren ergaben die dunkelfeldmikroskopischen
Kontrolluntersuchungen eine signifikante Verbesserung.
Fallbeispiele
Kater Barney wurde mit einer FIV-Infektion – eine unheilbare Viruserkrankung – vorgestellt.
Eine Untersuchung des vitalen Bluts mit der Dunkelfeldmikroskopie ergab
u.a. eine Bewegungsstarre durch eine hochgradige Verklumpung der roten Blutkörperchen
(Erythrozyten), eine plasmatische Belastung, Unterversorgung mit Sauerstoff
sowie eine Blockade beim Abtransport von Stoffwechselabbauprodukten, was
sich ungünstig auf die Krankheitssymptomatik auswirkte.
Zur Behandlung setzte ich neben Infusionen auch die Magnetfeldtherapie
ein. Eine erneute Betrachtung des Bluts mit der Dunkelfeldmikroskopie
ergab eindeutliche Verbesserung
des
ersten
Befunds:
Schon nach der ersten Anwendunge der
Magnetfeldtherapie hatten sich Vitalität und Aktivität der
Zellen gesteigert; ebenso hatten sich Verklumpungen gelöst sowie die
Fließeigenschaften des Bluts verbessert.
Kater Romeo, 17 Jahre, litt seit 2003 u.a. an einem Schilddrüsentumor,
Herzrasen, verdicktem Blut und Abmagerung. Die schulmedizinische Behandlung
hatte kaum Erfolg. Erst zusätzliche regelmäßige Infusionen
und Stimulationen mit der Magnetfeldtherapie führten zu einer Besserung:
Blutzirkulation und Sauerstoffversorgung wurden gesteigert, was zu einer
Stabilisierung des Allgemeinbefindens führte; weitere Rückfälle
konnten vermieden werden.

Vita:
Dr. Liliane Wiedick-Puscasu ist Tierärztin und praktiziert seit 1989
in ihrer Kleintierpraxis in Wiesbaden.
Die zweijährige Hündin Nakischa wurde in meine Praxis mit Symptomen
wie Apathie, Anorexie, blasse Schleimhäute, abdominale Krämpfe
sowie Untertemperatur gebracht. Noch bevor ich alle Laborergebnisse vorliegen
hatte, führte ich eine Dunkelfeldmikroskopie des Bluts durch. Wie sich
zeigte, war eine Operation notwendig – bis dahin bekam sie regelmäßige
Anwendungen mit der Magnetfeldtherapie. Sofort wurde sie agiler, litt nicht
mehr unter Krämpfen, ihre Körpertemperatur normalisierte sich
wieder und auch das Bild des vitalen Bluts war nun zufriedenstellend. Die
Hündin überstand die Operation sehr gut und ist heute wieder fit
und aktiv.
Diesen
Text finden Sie in der Ausgabe 16 vom Informationsdienst Magnetfeldtherapie
aktuell
Magnetfeldtherapie
in der Zahnarztpraxis
Gute Erfahrungen in der
Zahnarztpraxis
Über den Einsatz der Magnetfeldtherapie in der Zahnmedizin
sprachen wir mit dem Zahnarzt Dr. med. dent. Gerd Hausmann.

Vita:
Dr. med. dent. Gerd Hausmann ist Facharzt für
Zahnheilkunde
betreibt eine Praxis in Unterschleißheim
bei München.
Zu seinen Schwerpunkten gehören
die Implantologie sowie die ästhetische Zahnmedizin.
Herr Dr. Hausmann, was hat Sie dazu bewogen, die Magnetfeldtherapie in
Ihr Behandlungs- spektrum aufzunehmen?
Dr. Hausmann: Schon immer bin ich – obwohl primär
chirurgisch orientiert – energetischen, präventiven und sanften
Heilmethoden gegenüber aufgeschlossen gewesen. Elemente der Traditionellen
Chinesischen Medizin, vor allem Akupunktur, aber auch EAV, Tiefensuggestion,
Farb-, Licht-
und Aromatherapie wurden bereits in meiner Praxis angewandt. Eine Patientin
machte mich auf die heilende Wirkung der Magnetfeldtherapie aufmerksam.
Ich wendete sie dann erstmals bei meiner Frau an – mit durchschlagendem
Erfolg.
Unter welchen Beschwerden leidet Ihre Frau?
Dr. Hausmann: Meine Frau leidet unter Verspannungszuständen im Bereich
der oberen Wirbelsäule, die starke Kopfschmerzen auslösen. Nach
einer kurzen Behandlung mit der Magnetfeldtherapie auf der Ganzkörpermatte
(kombiniert mit Farb- und Aromatherapie) sind ihre Beschwerden meist vollständig
verschwunden – ohne Medikamenteneinnahme.
Machen Sie auch in der Zahnheilkunde gute Erfahrungen mit der Magnetfeldtherapie?
Dr. Hausmann: Auf jeden Fall. So beeinflusst die Magnetfeldtherapie z.B.
positiv den Wundheilungsprozess. Hier ist vor allem die Regeneration von
Knochen nach einer implantologischen Behandlung zu nennen. Darüber
hinaus zeigt das Verfahren gute Erfolge bei neuralgischen Schmerzen unklarer
Ursache (die meist als Phantomschmerzen oder Triggerpunktschmerzen zu
interpretieren sind).
Wie oft setzen Sie die Magnetfeldtherapie in solchen Fällen
ein?
Dr. Hausmann: Nach einer Operation sind meist drei bis vier Sitzungen
notwendig. Danach fühlen sich die meisten Patienten – subjektiv – beschwerdefrei.
Wirkt sich die Magnetfeldtherapie auch positiv auf die
typischen Ängste
vor einer zahnärztlichen Behandlung aus?
Dr. Hausmann: Meiner Erfahrung nach sind Angstpatienten nach der Magnetfeldtherapie
viel gelöster. Dadurch ist der Zugang zu ihnen wesentlich leichter.
Wir danken für das Gespräch.
Diesen
Text finden Sie in der Ausgabe 3 vom Informationsdienst Magnetfeldtherapie
aktuell
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