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Sondertipp 7 - 11 / 09

Schweinegrippe Titel
Mittwoch, 11.November 2009 Herausgeber: Tipps vom Experten Von Patricia Kurz
Impfung - Wahn oder Wahnsinn? Die zweite Schweinegrippe-Welle bricht über Deutschland herein - und mit ihr ist eine  Massenimmunisierung nie erlebten Ausmaßes geplant. Doch ist die Impfung wirklich sinnvoll? Welche Nebenwirkungen gibt es und warum kann eine Impfung auch den gegenteiligen Effekt erzielen? Dieser Bericht begibt sich auf  die Suche nach Antworten!
20 Jahre nach der Wiedervereinigung Deutschlands ist die Bundesrepublik wieder geteilt. Diesmal verläuft die Grenze jedoch nicht quer über die Landkarte der Deutschen, sondern in deren Köpfen. Verursacher dieser Teilung ist ein winziger Erreger mit dem Namen H1N1 - auch Schweinegrippe genannt - und die dazu gehörige Impfempfehlung der Bundesregierung!

Die Schweinegrippe wurde von der Weltgesundheitsorganisation WHO 2009 kurz nach dem Auftreten der ersten Fälle zur Pandemie, zu einer weltweiten Epidemie, ernannt. Die letzte Gesundheitsministerin Ulla Schmidt hat noch in ihrer Amtszeit 50 Millionen Impfungen namens Pandemrix vorsorglich für die deutsche Bevölkerung bestellt. Doch ob diese Influenz tatsächlich so gefährlich, lebensbedrohlich und übergreifend ist, wie es momentan in den Medien und von einigen Politikern und Medizinern beschrieben wird, steht bis heute schlichtweg in den Sternen. Was bleibt, sind unzählige Fragen und Vermutungen, zu denen es bis jetzt keine eindeutigen Erkenntnisse gibt. Weltkugel in der ein Fieberthermometer stecktSelbst bei der positivsten Annahme, es gehe nur um den Schutz der Bevölkerung, bleiben Zweifel am Sinn der Panikmache. Noch mehr Zweifel, auch von vielen Experten laut ausgesprochen, gibt es beim Thema Schweinegrippe-Impfung.

Wie alles mit der Schweinegrippe begann
Begonnen hat alles im Frühjahr dieses Jahres, als bei zwei amerikanischen Patienten unabhängig voneinander der Virus-Subtyp H1N1 gefunden wurde. Eine weitere Recherche ergab schnell, dass sich vor allem in Mexiko solche Krankheitsfälle häuften und die Verschleppung in andere Länder oder Kontinente rasant verlief. Bereits einen Monat später warnte die WHO bereits vor einer Pandemie, der höchsten Risikostufe. Doch im Gegensatz zur Vogelgrippe verlief und verläuft die Krankheit relativ harmlos. Plötzlich auftretendes, hohes Fieber, Kopfschmerzen und Husten sind die Symptome. Nach drei bis sieben Tagen ist im Regelfall alles überstanden, kann sogar Tennisspieler Thommy Haas berichten, der sich mit der Schweinegrippe angesteckt hatte.

Die Schweinegrippe in Deutschland
In Deutschland, wo derzeit nach dem Sommer die zweite Schweinegrippewelle anläuft, gab es bisher "nur" insgesamt neun Tote, alle mit Vorerkrankungen. "An einer gewöhnlichen Grippe sterben laut der offiziellen Zahlen der WHO jährlich weltweit ca. 500.000 Menschen, das heißt im Schnitt 1.370 pro Tag", erklärt Dr. Markus Gollmann aus Freising die Hintergründe. Durch die Schweinegrippe sind weltweit bisher jedoch nur knapp 800 Personen verstorben - und das in einem Zeitraum von mehreren Monaten!

1. Wie funktioniert unser Immunsystem?

Der menschliche Körper verfügt über zwei Immunsysteme: dem spezifischen und dem unspezifischem Abwehrsystem. Bei dem spezifischen Abwehrsystem werden nach dem Kontakt mit dem Krankheitserreger Antikörper gebildet. Das kann durch eine Erkrankung oder eben eine Impfung erfolgen. Das unspezifische Abwehrsystem attackiert auch unbekannte Erreger. Das geschieht durch Freßzellen, die in den weißen Blutkörperchen enthalten sind. Mitochondrien, die in jeder Zelle enthalten sind, bilden NO-Gas, das für Krankheitserreger toxisch ist. Naturheilkundliche Verfahren regen im Allgemeinen dieses unspezifische Immunsystem an. Über die effektive Wirksamkeit bei schwereren Erkrankungen gibt es jedoch vor allem bei Medizinern Zweifel.

Knapp 30.000 Patienten sollen in Deutschland an der Schweinegrippe erkrankt sein. Ganz genau kann niemand die Zahlen bestätigen - ebenso wenig wie den weiteren Verlauf der Erkrankungswelle. Denn im Gegensatz zur normalen Grippe, die natürlich ebenso grassiert, werden bei Verdacht auf Schweinegrippe entsprechende Tests gemacht. "Jeder Patient mit Husten und 38 Grad Fieber wird als potentieller Schweinegrippe-Patient verdächtig eingestuft" erklärt Dr. Markus Gollmann weiter. "Je mehr Tests man aber durchführt, umso mehr positive Ergebnisse ergeben sich natürlich daraus!"

Dass es zum heutigen Zeitpunkt überhaupt möglich ist, einen gezielten H1N1-Test durchzuführen, verwundert den Mediziner. Denn angeblich war die WHO bereits eine Woche nach Festlegung des Krankheitserregers in der Lage, einen komplizierten Antikörpertest durchzuführen. Bei vielen anderen Viruserkrankungen ist das auch Jahrzehnte nach dem Ausbruch immer noch nicht möglich. Ein Wunder der medizinischen Wissenschaft? Oder stecken doch schlichtweg andere Interessen dahinter? Qui bono?

Der bisher in Deutschland verwendete Impfstoff Pandemrix wird in dem Pharma-Unternehmen "GlaxoSmithKline" hergestellt. Dasselbe Unternehmen berät, ebenso wie viele der weltweit führenden Pharma-Industrien, auch die WHO, gibt Empfehlungen und wissenschaftliche Untersuchungen weiter. Und die WHO muss sich neben ihren eigenen Untersuchungen und Erkenntnissen auf die wissenschaftlichen Aussagen dieser Unternehmen verlassen. Doch genau hier liegt die Crux an der Geschichte. Das eigentliche Interesse der Pharma-Industrie liegt eben, wie bei jedem anderen Unternehmen auch, im finanziellen Bereich. Kann ein Unternehmen die entsprechenden Mittel gegen eine Epidemie oder sogar Pandemie liefern, klingelt es in der Kasse. Allerdings wäre es vermessen zu behaupten, die WHO würde sich ungeprüft oder sogar leichtgläubig nach den Ratschlägen der Industrie richten. Im Falle der Schweinegrippe liegt die Zuordnung als Darstellung H1N1-VirusPandemie noch an einem anderen Auslöser. Die Schweinegrippe hat sich erstaunlich schnell weltweit verbreitet, neue Wellen sind womöglich zu erwarten. Bisher war der Erreger eher harmlos. Die Gefahr, dass der Erreger mutiert, liegt jedoch im Bereich des Vorstellbaren. Sollte er sich in einen gefährlicheren Stamm verwandeln, könnten die Folgen verheerend sein. Die bisher getroffenen Entscheidungen könnten aus diesem Grunde mehr als prophylaktische Maßnahme gesehen werden.

Die Impf-Maßnahmen für die Schweinegrippe
Das Thema Impfen hat in den letzten Jahren immer wieder zu heftigen Diskussionen unter Ärzten, Patienten und Politikern geführt. In Zeiten der Schweinegrippe wird diese Diskussion noch durch Empfehlungen von staatlicher Seite, Entwarnungen von Experten und Kritikern der Impfung - oftmals über die Medien ausgetragen - verschärft. Dass jede Impfung auch ein Risiko in sich birgt, ist erwiesen. Langzeitschäden oder mögliche Nebenwirkungen sind nie auszuschließen. Kritiker wie Ärztin die einen Patienten impftDr. Gollmann sind sich sicher, dass Impfungen sogar schädlich sind. Als Argument führt er auf, dass bereits lange vor Einführung der Impfungen im 18. und 19. Jahrhundert die Infektionen hauptsächlich durch verbesserte Hygiene reduziert werden konnten. Weiterhin beruft er sich auf Statistiken, die besagen, dass die Anzahl der Todesfälle durch Infektionen nach der Einführung von Impfungen zugenommen haben. "Bei der spanischen Grippe, die 1918/1919 wütete, starben zum Beispiel Millionen von Menschen, insbesondere Soldaten, die zuvor geimpft wurden. Meistens handelte es sich bei diesen Personen um vorher gesunde Menschen!" Sicher ist, dass zum damaligen Zeitpunkt sowohl die hygienischen wie auch die ernährungstechnischen Verhältnisse katastrophal waren. Die Menschen waren geschwächt und anfälliger für Krankheiten. Die eher mangelnde medizinische Versorgung hat das Ihre dazu beigetragen. Ein Zustand, der heute kaum noch vorstellbar ist. Aber auch viele Kinder- und Frauenärzte wagen es, die Maßnahme einer Massenimpfung zu bezweifeln. "Wir sind unglücklich über diese Impfkampagne", erklärte Chefarzt Wolf-Dieter Ludwig vom Helios Klinikum Berlin-Bruch und Vorsitzender der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft in einem Artikel auf dem Online Portal "Spiegel". Die Impfung werfe seiner Meinung nach zahlreiche Probleme auf, ihr Nutzen sei ungewiss. "Die Gesundheitsbehörden sind auf eine Kampagne der Pharmaindustrien hereingefallen, die mit einer vermeintlichen Bedrohung schlichtweg Geld verdienen wollten", erklärte er in dem Bericht. Dr. Cornelius Souchay, Allgemeinmediziner in München, gehört ebenfalls zu den Impfgegnern: „Mir ist aufgefallen, dass bei uns das Land Bayern für die Impfschäden haftet, die eventuell auftreten. Weil sie den Pharmaunternehmern die Impfstoffe abgekauft haben, geht die Verantwortung auf sie über. Erst verdienen diese Unternehmen Milliarden und dann haften sie nicht für die Schäden!“

Risiko Impfung
Dazu kommt das Risiko einer Impfung. Erst wenige Tage lang gibt es die Möglichkeit einer Massenimpfung in Deutschland - und bereits jetzt treten erste gravierende Probleme auf. Nebenwirkungen wie Fieber oder Übelkeit sind noch harmlos zu dem Fall eines Mannes, der nur kurz nach der Impfung durch einen allergischen Schock ein massives Kreislaufversagen erlitt 2 Soldatenund nur durch eine entsprechende Behandlung, die innerhalb von 90 Sekunden (!) durchgeführt werden musste, gerettet werden konnte. Ein Einzelfall, natürlich, doch ein gewisses Unbehagen bleibt. Immerhin enthält der Impfstoff Pandemrix neben den Antigenen auch gefährliche Inhaltsstoffe die Adjuvantien (siehe Kasten 3). Die Bekanntmachung, dass die deutschen Politiker, die Soldaten der Bundeswehr und Personen des Gesundheitswesens eine andere, verträglichere Impfung bekommen sollen, hat das Vertrauen der Bevölkerung in die Impfung nicht gerade verstärkt. In anderen Ländern wird gleich auf verträglichere Impfstoffe zurück gegriffen. Das Problem dabei: Es könnte zu Engpässen bei der Versorgung kommen, da der Impfstoff in der Herstellung wesentlich kostspieliger und langwieriger ist. (siehe Kasten 2) Junge Frau im Rollstuhl

Die Schweingrippe 1976
Bereits vor über 30 Jahren kam es zum ersten Mal zu einer Schweinegrippe-Infektionswelle. Nachdem ein Rekrut aus der US-Kaserne in New Jersey an der Schweinegrippe gestorben ist und innerhalb weniger Tage weitere 200 Infektionsfälle in dieser Kaserne gemeldet wurden, hat die US-Regierung eine Massenimmunisierung angeordnet. Das Ergebnis endete in einem Desaster, wie der "Spiegel" in einem Bericht auf seinem Online Portal berichtet. 40 Millionen Dosen wurden injiziert. Doch die Krankheit breitete sich bei weitem nicht so schnell aus wie erwartet. Bei den geimpften Personen traten jedoch gehäuft Fälle des Guillain-Barré-Syndroms (siehe Kasten 4) auf, eine Nervenerkrankung, die zu reversiblen Lähmungen der Beine, Arme und Atmungsmuskulatur führt. Wissenschaftler erkannten, dass dieses Syndrom signifikant häufiger bei geimpften Personen als bei ungeimpften Personen auftrat und brachen die Massenimpfung ab.

2. Woraus besteht der Impfstoff?

Die Grundlage des H1N1-Impfstoffs sind sterile, befruchtete Eier. Die werden mit dem Erreger infiziert und bilden Antigene. Diese Antigene werden entnommen und bei der Impfung dem menschlichen Körper injiziert. Der Körper erkennt nach einer Zeit die Antigene als Eindringling an, er wird sozusagen auf den Erreger eingestellt. Kommt es zum Kontakt mit einer erkrankten Person und das Virus überträgt sich, ist der Organismus bereits darauf eingestellt und kann sich wehren. Im besten Fall wird eine Impfdosis aus einem Ei hergestellt. Falls wie im Fall der Schweinegrippe, eine Pandemie ausbrechen sollte, dauert dieser Vorgang zu lange. Deshalb werden so genannte Adjuvantien dazugegeben. Dieser Zusatzstoff ermöglicht es, aus einem Ei vier Impfdosen zu entwickeln.

3. Was sind Adjuvantien?

Adjunvantien sind Verstärker, die es ermöglichen, die Grundsubstanz des Impfstoffs zu vervielfältigen. Sie zeigen dem Immunsystem an, wo sich die gefährlichen Erreger befinden, damit er schneller bekämpft werden kann. Allerdings haben sie auch Nachteile, denn gerade diese Adjuvantien können starke Allergien und Nebenwirkungen auslösen. Deshalb haben sich einige Länder dazu entschlossen, ausschließlich Impfstoff ohne Adjuvantien zu verwenden. Der bisher in Deutschland verwendete Impfstoff Pandemrix enthält leider Adjuvantien und eine Quecksilberverbindung namens Thiomersal. Quecksilber ist hoch toxisch und kann vom Körper nicht mehr abgebaut werden.Bild Quecksilberdarstellung Schwangere und kleine Kinder sollen laut einer Stellungsnahme der STIKO (ständigen Impfkommission) kein Quecksilber zu sich nehmen. Deshalb raten auch viele Frauen- und Kinderärzte von einer Impfung für Schwangere und Kindern unter drei Jahren ab. Allerdings hat sich auch herausgestellt, dass gerade diese Bevölkerungsgruppen besonders anfällig sind für eine Infektion mit dem H1N1-Virus. Übrigens: Die Zahnfüllung Amalgam enthält ebenfalls Quecksilber und muss, wenn es entfernt wird, als Sondermüll entsorgt werden.

4. Welche Nebenwirkungen kann eine Impfung erzeugen?

Die geläufigsten Nebenwirkungen nach einer Impfung laufen meist harmlos ab. Die Symptome sind Kopfschmerzen, Übelkeit, Schmerzen an der Einstichstelle oder leichtes Fieber. Es kann allerdings auch zu einem lebensgefährlichen allergischem Schock kommen, wie das Beispiel des Mannes vor einigen Tagen bewies. Eine weitere, wesentlich gefährlichere Nebenwirkung ist das Guillain-Barré-Syndrom, eine schwere Nervenerkrankung. So weit bekannt, ist diese Nebenwirkung bei der Impfung gegen die Schweinegrippe dieses Jahr allerdings noch nicht aufgetreten.

Jemand wäscht sich die Hände5. Welche vorbeugenden Maßnahmen gibt es gegen die Schweinegrippe?

Der beste Schutz gegen Viren ist immer noch ausreichend Hygiene. Das haben Studien aus den letzten hundert Jahren bewiesen. Der H1N1-Virus verbreitet sich hauptsächlich über Tröpfcheninfektion. Das heißt: jedes Mal, wenn eine infizierte Person niest, hustet, sich an die Nase oder an die Augen fasst, können Millionen von Erregern verbreitet werden. Deshalb hat das Gesundheitsministerium einen prophylaktischen Hygieneratschlag herausgegeben. Darin heißt es, dass vor allem häufiges und ausgiebiges Händewaschen wichtig ist. Wer niesen muss, sollte das in die Armbeuge und nicht in die Handflächen tun.Junge Frau niesst in die Armbeuge Außerdem sind Einmaltaschentücher wesentlich hygienischer als die guten alten Stofftaschentücher. Die Einmaltaschentücher sollten auch wirklich nur einmal benützt und dann sofort entsorgt werden. Allen, die bereits unter Fieber oder anderen Symptomen leiden, sei angeraten, zu Hause zu bleiben. Falls in einem Haushalt mehrere Personen wohnen, ist es von Vorteil, wenn der Erkrankte alleine schläft. Menschen, die viel Personenkontakt haben, zum Beispiel Krankenschwester oder Ärzte, können zusätzlich noch auf einen Mundschutz zurückgreifen. In Mexiko wurde zur Zeit der größten Schweinegrippe-Welle sogar die Bevölkerung mit entsprechendem Mundschutz ausgestattet. Experten zweifeln allerdings am Sinn dieser Vorbeugemaßnahme, da der Mundschutz, um effektiv vorzubeugen, absolut dicht sein muss. Die WHO hat bis jetzt keinen Mundschutz im Kampf gegen die Pandemie empfehlen können.

Impfen oder abwarten?
In Deutschland hat die Massenimpfung mit Pandemrix gerade erst begonnen, in Schweden bereits vor einem Monat. Die Erfahrungswerte dort liegen entsprechend höher. Ein Team von 13 Wissenschaftlern untersucht seit Beginn der Impfwelle die Auswirkungen. Ihr Ergebnis: Viele der möglichen Nebenwirkungen der Impfung oder der Verlauf bei Erkrankungen mit der Schweingrippe können nicht zwangsläufig auf krankheitsbedingte Risiken oder Impf-Nebenwirkungen zurück geführt werden. Bestimmte Krankheiten, Totgeburten und plötzlichen Todesfälle sind prozentual gesehen normal in der Bevölkerung. "Bisher haben wir keine Hinweise darauf, dass die Impfung ursächlich war für die Todesfälle", erklärt Ursula Forner, Pressesprecherin der schwedischen Arzneimittelbehörde Läkemedelsverket in einem Bericht auf "Spiegel Online". 200 Mann mit MundschutzVerdachtsfälle von Nebenwirkungen wurden bis jetzt gemeldet, zwei Patienten litten unter einer Hühnereiweißallergie. Insgesamt 1,4 Millionen Impfdosen Pandemrix wurden in Schweden bisher ausgeliefert. Was bis heute jedoch fehlt, sind Langzeituntersuchungen.

In Mexiko, wo vor einigen Monaten noch regelrechte Panikstimmung bezüglich der Schweinegrippe herrschte, hat sich die Aufregung gelegt. Kein Mensch läuft jetzt noch mit Mundschutz auf der Straße herum, Kinder gehen wieder ganz normal in Kindergärten und Schulen. Dort hat sich gezeigt, dass zwar viele Menschen erkrankt sind, doch nur wenige Einzelfälle der H1N1-Erkrankungen führten zum Tode des Patienten. Auch eine Mutation des Virus hat bisher nicht stattgefunden. Wer jetzt in Mexiko infiziert wird, geht zum Arzt und bleibt dann bis zur Genesung zuhause. Nur wenige schwere Fälle werden ins Krankenhaus eingeliefert. In Mexiko hat man erkannt, dass die Angst ein schlechter Berater ist.

Dr. Markus Gollmann weißt noch zusätzlich darauf hin, dass die Rahmenbedingungen für eine gute Gesundheit aus gesunder Ernährung, reichlicher Bewegung, gesundem Schlaf sowie einer positiven Lebenssicht besteht. „Angst ist kein guter Ratgeber! Angst schwächt das Imunsystem, gute (Glücks-) Gefühle machen es stark.

Weitere Informationen zum Thema Schweinegrippe und Impfung sind unter folgenden Links zu finden:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/826966?inPopup=true
http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/5/0,3672,7559077,00.html
http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,658991,00.html

Autorin: Patricia Kurz, Journalistin in München
Fachbeiträge: Dr. med. Markus Gollmann in Freising,
Dr. med. Cornelius Souchey in München
Herausgeber: Tipps vom Experten - Walter Braun, Kirchenstraße 79,
81675 München, Tel. 089 / 450 79 725, wb@tivex.de
Fotos: www.fotolia.de

Wiedergabe – auch auszugsweise – nur mit schriftlicher Genehmigung des Herausgebers.
Der vorliegende Expertentipp ist sorgfältig erarbeitet worden. Dennoch erfolgen alle Angaben ohne Gewähr. Weder Redaktion noch Herausgeber können für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den hier gemachten praktischen Anleitungen resultieren, eine Haftung übernehmen.



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